Jazztheke – Jazz in Mainz und Wiesbaden. Alle Konzerte, Sessions, Locations, News, Bilder und Videos immer aktuell. Wir sind die Szene – folge uns!

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  • Thalhaus Session
    20:00 -23:00
    04-10-2017

    Nerotal 18, 65193, Wiesbaden, Deutschland

    Nerotal 18, 65193, Wiesbaden, Deutschland

    Die Jazz Session, die einmal im Monat und bei freiem Eintritt Zuhörer und Musiker gleichermaßen einlädt zu spontanem Musikmachen auf der Bühne im Café Löwenherz. Eine Rhythmusgruppe zusammen mit dem Saxophonisten und Moderator Paolo Fornara eröffnet den Abend und alles andere wird sich weisen. Aber immer ist es ein Konzert, das es so und mit diesen Formationen nur einmal geben wird, wenn nämlich Musiker aus der Rhein-Main-Szene an diesem Abend unverabredet zusammenkommen und notierten und improvisierten Jazz machen.

     

    Eintritt FREI

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  • Gilbert Paeffgen Trio (Schweiz)
    20:00 -22:00
    07-10-2017

    Schießgartenstraße 10 a, Mainz, Deutschland

    Schießgartenstraße 10 a, Mainz, Deutschland

    Claude Meier – Acoustic Bass
    Yves Theiler – Piano
    Gilbert Paeffgen – Drums / Hammered Dulcimer (Hackbrett)

     

     

    Ein Trio, das über die Mischung aus handwerklichem Feinschliff und visionärem Ideenreichtum verfügt, die es braucht, um sich vom „courant normal“ abzuheben.

    Musiker, die nicht ihr Ego in den Vordergrund stellen, sondern mit vereinten Kräften und maximaler Empathie ein einzigartiges Trio-Konzept hegen und pflegen. Dass auf den vier bislang erschienenen Alben insgesamt nur wenige Fremdkompositionen – das geht von selten gespielten Stücken eines Charles Mingus oder einer Abbey Lincoln über ein Volkslied aus Lappland bis zu einer Bearbeitung eines Olivier Messiaen-Werks – auftauchen, ist kein Zufall.

     

    Paeffgen agiert als gleichermaßen sensibler und impulsiver „Primus inter pares“. Er prägt den wunderbar transparenten Bandsound nicht nur durch sein außerordentlich feinnerviges und vielfarbiges Schlagzeugspiel, sondern natürlich auch durch die hypnotischen Tonkaskaden, die er dem Hackbrett entlockt – nicht selten verschmelzen Klavier und Hackbrett zu irisierenden Klangflächen. Hier sind keine Jazzpuristen am Werk, sondern weltoffene Musiker, in deren Schaffen sich Forschungsdrang und Formbewusstsein die Waage halten.

     

    Mit Yves Teiler am Piano sowie dem Bassisten Claude Meier hat er zwei Musiker dabei, die mit Klarheit und Überblick für einen Schwebezustand zwischen Trance und Traum und Tanz sorgen.

     

    Von der enorm facettenreichen Musik dieses Trios, das Originalität zum Glück nicht mit Effekthascherei verwechselt, wird man hingerissen und mitgerissen – mal wähnt man sich in einer rätselhaften Traumspirale, mal in einem Schnellzug ohne Notbremse. Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll: Den trickreichen Umgang mit vertrackten Grooves, die klangmalerische Raffinesse oder das traumwandlerische Zusammenspiel.

     

    http://gilbertpaeffgen.com

     

    Atelier Christiane Schauder

    Schießgartenstr. 10 A (Eingang Stiftsstraße)

    55116 Mainz

    Eintritt frei, Spenden erbeten, Reservierung empfohlen

    Info: 0172 – 6120766

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  • Lyambiko
    19:00 -22:00
    29-10-2017

    Frankfurter Hof Mainz, Augustinerstraße, Mainz, Deutschland

    Frankfurter Hof Mainz, Augustinerstraße, Mainz, Deutschland

    „Love Letters“

    In einer verstaubten Schachtel auf dem Dachboden taucht ein Bündel vergilbter Briefe auf. Es sind Liebesbriefe, geschrieben über einen Zeitraum von zehn Jahren… Wie nicht zuletzt ihre beiden jüngsten Alben „Lyambiko Sings Gerwin“ (2012) und „Muse“ (2015) gezeigt haben, liebt es die Sängerin, einen roten Faden für ihre Songs auszulegen. Beim Lesen besagter Briefe kam ihr die Idee zu einem Projekt, dass wir jetzt mit ihrer neuen CD „Love Letters“ in den Händen halten.

    Die Briefe stammen von einem Mann, den ich nie kennenlernen durfte, an eine Frau, die ich in den letzten Jahren eines entbehrungsreichen aber auch erfüllten Lebens antraf. Wer war sie eigentlich? Und was durchlebte der Mann, der ihr nahezu täglich in Briefen die ewige Liebe schwor. Ich habe diese Briefe innerhalb weniger Tage verschlungen. Das war, als würde man einen Roman lesen.“

    „Ich begann, die damaligen Zeiten mit heute zu vergleichen. So kamen die beiden Ebenen von Alt und Neu zusammen.“ Musik, egal welchen Genres, ist immer dann am intensivsten, wenn sie eng mit dem Leben verbunden ist. „Love Letters“ ist eine Mischung von Standards, Songs, die es schon in unterschiedlichen Versionen gibt, die aber vor dem Hintergrund der Liebesbriefe von dem speziellen Dachboden eine ganz neue Geschichte erzählen, und eigenen Songs, die eigens für dieses Projekt entstanden.

    Mit großem Feingefühl werden die Oldtimer und neue Lieder zu einem stimmigen Ganzen verwebt, das ohne kalkulierte Vintage-Patina authentisch die altmodischste und doch zugleich aktuellste aller Empfindungen auf zwei verschiedenen Zeitebenen beschreibt.

    Am Ende ließ Lyambiko sich ganz und gar auf jedes Lied ein und nahm sich so weit wie möglich zurück. Sie macht lieber Angebote, statt mit ihrer Interpretation den Assoziationsraum zuzukleistern, umtanzt die Stücke, statt sie sich einzuverleiben. Auf diese Weise erzählt sie leichtfüßig eine Geschichte, die ihre poetische Kraft aus sich selbst heraus entfaltet. Oft sind es nur Nuancen, die den individuellen Charme ausmachen. Ihr persönliches Verhältnis zu einzelnen Songs veränderte sich im Lauf der Arbeit. Es war ein ständiges verhandeln von Aneignung und Loslassen.

    „Love Letters“ ist ein Jazzalbum, und doch viel mehr als nur Jazz. Zusammen mit ihren Mitmusikern gelingt Lyambiko das seltene Kunststück, das geheimnisvolle Funkeln einer versunkenen Welt hörbar zu machen. Ein zeitloser Kontrapunkt zur Kurzlebigkeit von Twitter und Facebook, ein hörbar gemachtes Gefühl, eine sehr persönliche Zeitreise mit Rückfahrkarte.

    Besetzung
    Lyambiko (vocals) | Martin Auer (trp) | Marque Lowenthal (piano) | Robin Draganic (bass) | Tilman Person (drums)

    TICKETS

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