LARRY GOLDINGS – PETER BERNSTEIN – BILL STEWART (USA)

27-01-2017 20:30 - 27-01-2017 22:30
Live Club "m8"
Haus der Jugend, Mitternachtsgasse, Mainz, Deutschland

SONDERKONZERT I Fr. 27.01.2017, 20:30:
LARRY GOLDINGS – PETER BERNSTEIN – BILL STEWART (USA) – organic Jazz –

Larry Goldings (organ)  Peter Bernstein (guitar)  Bill Stewart (drums)
VVK: €24 (JIM €18), AK (falls vorhanden): €29
LARRY GOLDINGS (* 28. August 1968 in Boston, MA) begann im Alter von neun Jahren mit Klavierstunden. Erst ab etwa 1990 wandte er sich auch der Hammond-B3 zu. Goldings’ Spiel zeichnet sich durch eine immense stilistische Beweglichkeit aus: Zusammen mit Maceo Parker spielt er tiefschwarzen Funk, in Verbindung mit John Scofield modernen Jazz mit Blues-Grundierung und im Trio mit Jack DeJohnette und John Scofield eher abstrakten Jazz. Daneben legte er an James P. Johnson oder Erroll Garner erinnernde Piano-Einspielungen von klassischen Jazzstandards vor. Die Musik seines eigenen Trios, in dem häufig Bill Stewart und Peter Bernstein mitwirken, legt ebenfalls von dieser Vielseitigkeit Zeugnis ab. Außerdem spielte/produzierte er u.a. mit Bob Mintzer, De La Soul, India.Arie, Tracy Chapman, Madeleine Peyroux, Luciana Souza, Melody Gardot, Walter Becker, Robben Ford, Steve Gadd, Leon Russell, Rickie Lee Jones, Till Brönner, Priscilla Ahn, Jesse Harris, Sia, John Mayer, Lazlo Bane and Norah Jones, Russ Titelman, Larry Klein, Steve Jordan, Tommy LiPuma, Larry Williams, Dave Grusin, Lee Ritenour, Chad Fischer and T Bone Burnett, Maceo Parker, John Scofield, Carla Bley, Michael Brecker and Pat Metheny, John Pizzarelli, Jack DeJohnette, Jim Keltner und James Taylor.

PETER BERNSTEIN (guitar)
(* 3. September 1967 in New York City, NY) erhielt ab dem achten Lebensjahr Klavierunterricht und wechselte mit 13 Jahren zur Gitarre, wobei er sich das Instrument zunächst autodidaktisch beibrachte. Er studierte an der Rutgers University Jazz bei Ted Dunbar und Kenny Barron und schloss seine Studien an der New School in New York City ab, wo er auch Jim Hall traf, mit dem er 1990 auf dem JVC Jazz Festival spielte. Seit diesem Jahr spielte er auch als Sideman von Lou Donaldson. Weiterhin spielte er mit Joshua Redman, Melvin Rhyne, Diana Krall, Larry Goldings, Bill Stewart, Jimmy Cobb, Lee Konitz, Roy Hargrove, Tom Harrell, Joe Lovano, Jack McDuff, Dr. Lonnie Smith, Eric Alexander, Brad Mehldau, Christian McBride, Mike LeDonne. In Deutschland trat er auch mit dem Trio von Martin Sasse und mit Joachim Schoenecker auf. Bisher hat Bernstein an über 60 CD-Aufnahmen mitgewirkt und auf zahlreichen Festivals und Konzerten gespielt. Als Bandleader hat er fünf Alben auf Criss Cross veröffentlicht; 2009 erschien ein mit seinem Trio eingespieltes Monk-Album. 2008 wurde Bernstein Mitglied von The Blue Note 7, einem anlässlich des 70. Geburtstages von Blue Note Records gegründeten Septetts. Peter Bernstein unterrichtete an der Julliard School, dem Berklee College of Music, der North Texas State University, dem Jazzprogramm der New School und am Amsterdamer Konservatorium.

BILL STEWART (drums)
(* 18. Oktober 1966 in Des Moines, Iowa) spielt seit dem siebenten Lebensjahr Schlagzeug. Er studierte an der University of Northern Iowa in Cedar Falls, wo er sowohl im Orchester als auch in verschiedenen Jazz- und marching bands spielte. Von 1986 bis 1988 studierte er am William Patterson College bei Dave Samuels, Rufus Reid und Harold Mabern. Hier lernte er auch Joe Lovano kennen und spielte seine ersten Aufnahmen mit Scott Kreitzer und Armen Donelian ein.
1988 ging er nach Brooklyn. Hier arbeitete er u.a. im Trio mit Larry Goldings und Peter Bernstein. Er wirkte an mehreren Alben Maceo Parkers mit und war von 1990 bis 1995 Mitglied der Band von John Scofield und ersetzte Adam Nussbaum in einer Neuauflage des John Scofield Trios mit Steve Swallow. Um die Jahrtausendwende spielte er im Trio mit Pat Metheny und Larry Grenadier. Mit Kevin Hays und Larry Goldings gründete er das Bill Stewart Trio.